AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB ) Rodriguez Media UG (haftungsbeschränkt), Sofienstr. 4069226 Nussloch (nachfolgend: AGH) 

  • 1 Anwendungsbereich

(1) Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, die AGH mit seinen Kunden schließt, wenn es sich dabei um einen Unternehmer, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen (nachfolgend „Kunde“ oder „Auftraggeber“ genannt) handelt.  

(2) AGH schließt keine Verträge mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB ab. Der Kunde versichert, bei Vertragsschluss mit AGH als Unternehmer gemäß § 14 BGB beziehungsweise als Kaufmann nach HGB zu handeln.  

(3) Diese AGB gelten ausschließlich. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als AGH ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt hat. Dieses Zustimmungserfordernis gilt in jedem Fall, beispielsweise auch dann, wenn AGH in Kenntnis der AGB des Kunden mit der Erbringung der Dienstleistungen vorbehaltlos beginnt. 

  • 2 Leistungen vonAGH/ Mitwirkung des Kunden 

(1) AGH erbringt für den Kunden Agenturdienstleistungen im Bereich des Online-Marketings ( z.B. Webdesign, Video- und Medienproduktion, Influencer) und der Online-Werbung.  Soweit nicht ausdrücklich schriftlich abweichend vereinbart, schuldet AGH dabei nicht die Erbringung eines Werks. Ist eine gesonderte Vergütung für das Erreichen eines bestimmten Erfolgs einer Werbemaßnahme vereinbart, wird diese sonach als erfolgsabhängiger Bonus gezahlt. Ein Anspruch auf Erreichen eines konkreten Erfolgs besteht jedoch im Grundsatz nicht. 

(2) Der Kunde hat die ihm obliegenden Mitwirkungshandlungen steht vollständig und fristgemäß zu erbringen. Unterlässt der Kunde eine Mitwirkungshandlung und verhindert damit die Leistungserbringung durch AGH, bleibt der Vergütungsanspruch von AGH unberührt. 

(3) In Bezug auf die von AGH zu erbringenden Dienstleistungen gegenüber dem Kunden steht AGH in Bezug auf die Ausführung ein Leistungsbestimmungsrecht nach § 315 BGB zu. 

  • 3 Zustandekommen von Verträgen

(1) Der Vertragsschluss zwischen AGH und dem Kunden erfolgt schriftlich 

(2) Der Kunde erhält von AGH eine Auftragsbestätigung.  

  • 4 Zahlungen, Preise, Bedingungen

(1) Die Preise, die von AGH angegeben und mitgeteilt werden, sind verbindlich. Die mitgeteilten Preise verstehen sich jeweils netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. 

(2) Die Bezahlung der Leistungen von AGH erfolgt sofort nach RechnungserteilungDie Vergütung der Dienste von AGH ist grundsätzlich bei Abschluss des Vertrags fällig, es sei denn, das Angebot von AGH ist anders lautend. Eine AGH erteilte (SEPA-) Einzugsermächtigung gilt bis auf Widerruf auch für die weitere Geschäftsverbindung. 

(3) Sofern der SEPA-Lastschrifteinzug vereinbart wird, hat der Kunde AGH nach Vertragsschluss ein schriftliches SEPA-Lastschriftmandat zu erteilen. Es ist folgendes Muster vom Kunden zu benutzen: 

Agentur Hemp UG (haftungsbeschränkt), Sofienstr. 40, 69226 Nussloch und dessen Erfüllungsgehilfen werden ermächtigt, wiederkehrende, fällige Zahlungen von meinem Konto  

IBAN: ………………………………………………………..(bitte eintragen) 

mittels SEPA-Basislastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die von Agentur Hemp UG (haftungsbeschränkt), Sofienstr. 40, 69226 Nussloch und deren Erfüllungsgehilfen auf mein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen. Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen für Zahlungen mittels Lastschrift im SEPA-Basislastschriftverfahren.  

Vorname und Name des Kontoinhabers  

Straße und Hausnummer des Kontoinhabers 

Postleitzahl und Ort 

Kreditinstitut (Name und BIC) 

IBAN: 

Ort, Datum 

Unterschrift des Kontoinhabers 

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(4) AGH stellt dem Kunden eine ordnungsgemäße und die Umsatzsteuer ausweisende Rechnung aus (ggf. durch Erfüllungsgehilfen). 

(5) Für den Fall, dass vereinbarte Lastschriften nicht vom Konto des Kunden eingezogen werden können und eine Rückbuchung erfolgt, ist der Kunde verpflichtet, den geschuldeten Betrag binnen drei Werktagen nach Rückbuchung an AGH zu überweisen und die durch die Rückbuchung veranlassten Kosten zu übernehmen. 

(6) Die Aufrechnung mit Gegenforderungen ist wechselseitig nur zulässig, wenn der jeweils andere Vertragspartner die Aufrechnung anerkannt hat oder diese rechtskräftig festgestellt ist. Dasselbe gilt für die Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts durch eine Vertragspartei. 

(7) AGH ist berechtigt, fällige Forderungen auch von Drittanbietern (Digistore24, Copecart, PayPal, etc) einziehen zu lassen.     

  • 5 Kündigung, Laufzeit

(1) Der Vertrag hat die im Auftragsformular genannte Mindestlaufzeit. Innerhalb dieser besteht kein Kündigungsrecht. Ist keine Mindestlaufzeit im Auftragsformular benannt, beträgt diese 6 Monate. Danach ist der Vertrag mit einer Frist von 30 Tagen gegenseitig aufkündbar. 

(2) Kündigungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. 

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt stets unberührt. 

  • 6 Verzug / Rücktritt

(1) Fristen für die Leistungserbringung durch AGH beginnen nicht, bevor der Rechnungsbetrag bei AGH eingegangen ist und vereinbarungsgemäß die für die Dienstleistungen notwendigen Daten bei AGH vollständig vorliegen beziehungsweise die notwendigen Mitwirkungshandlungen komplett erbracht sind. 

(2) Ist der Kunde mit fälligen Zahlungen im Verzug, behält AGH sich vor, weitere Leistungen bis zum Ausgleich des offenen Betrages nicht auszuführen. 

(3) Ist der Kunde im Fall der Ratenzahlung mit mindestens zwei fälligen Zahlungen gegenüber AGH in Verzug, ist AGH berechtigt, den Vertrag außerordentlich zu kündigen und die Leistungen einzustellen. AGH wird die gesamte Vergütung, die bis zum nächsten ordentlichen Beendigungstermin fällig wird, als Schadensersatz geltend zu machen.  

(4) Etwaige freie Kündigungsrechte des Kunden werden ausgeschlossen. 

  • 7 Erfüllung

(1) AGH wird die vereinbarten Dienstleistungen gemäß Angebot mit der erforderlichen Sorgfalt durchführen. AGH ist berechtigt, sich dazu der Hilfe Dritter zu bedienen. 

(2) Dem Kunden ist bewusst, dass AGH bis auf anderslautende und explizit schriftliche Vereinbarung die Erbringung von Dienstleistungen und nicht die Herstellung eines Werks schuldet. Auf Anforderung des Kunden wird AGH innerhalb einer angemessenen Frist Auskunft über die im Rahmen des Vertrags erbrachten Dienste erteilen.  

(3) Ist AGH gehindert, die vereinbarten Dienstleistungen zu erbringen und stammen die Hinderungsausgründe aus der Sphäre des Kunden, bleibt der Vergütungsanspruch von AGH unberührt. 

  • 8 Verhalten und Rücksichtnahme

(1) AGH und der Kunde geben Bewertungen (Sterne, Kommentare) übereinander innerhalb sozialer Medien (z.B. Google My Business) nur im gegenseitigen Einvernehmen ab. Auf erstes Anfordern von AGH entfernt der Kunde eine über AGH abgegebene Bewertung dauerhaft. Dies gilt auch nach Beendigung des Vertrags zwischen AGH und dem Kunden. 

(2) Sofern der Kunde an Communities und Gruppen von AGH (z.B. auf Facebook) teilnimmt, ist er verpflichtet, dort die Interessen von AGH zu wahren. AGH ist berechtigt, den Kunden von der Teilnahme an Communities und Gruppen vorübergehend oder dauerhaft auszuschließen, sollte der Kunde (zum Beispiel durch geschäftsschädigende Äußerungen) die Interessen von AGH innerhalb der Gruppe / Community verletzen oder beeinträchtigen.  

  • 9Schutzrechte Dritter 

Der Kunde gewährleistetdass AGH überlassene Arbeitsmaterialien (z.BFotos) frei von Rechten Dritter sind oder die für die Zwecke des Hauptvertrags erforderlichen Genehmigungen vorliegen. Destellt AGH insoweit von jeglicher Inanspruchnahme Dritter frei 

  • 10Nutzungsrechte 

(1) Der Kunde erhält ein einfaches Nutzungsrecht in Bezug auf die von AGH erstellten und zur Verfügung gestellten Arbeits- und Leistungsergebnisse. Leistungs- und Arbeitsergebnisse im Sinne des zugrunde liegenden Vertrags sind alle WerkbzwDienstleistungen oder Teile davon, die von AGH für den Kunden erstellt wurden (z B alle InformationenDokumenteAuswertungenVideos, Fotos, im Rahmen der Auftragserfüllung erworbenes Knowhow, Werbeanzeigen ZeichnungenMaterialienPflichtenhefteProgrammentwürfe, (elektronischeDateienDatensammlungenIndividualsoftware einschließlich dazugehöriger DokumentationHandbücher und IT-Systeme in Form von Quellcodes oder in sonstiger Form). Solange Arbeitsergebnisse nicht fertig gestellt sindgelten die entsprechenden Teilergebnisse als Arbeitsergebnisse im Sinne dieses Vertrages.  

(2) Absatz 1 gilt ausschließlich unter dem Vorbehalt, dass der Kunde die AGH nach dem Hauptvertrag zustehende Vergütung vollständig entrichtet hat.  

(3) Ist Ratenzahlung vereinbart, geht das nach Absatz 1 benannte Nutzungsrecht erst mit vollständiger Zahlung der letzten Rate an AGH über. 

(4) Die Weitergabe der Arbeits- und Leistungsergebnisse an Dritte (auch verbundene Unternehmen) wird ausgeschlossen. Gleiches gilt für eine Bearbeitung nach § 23 UrhG. 

  • 11Haftung

(1) AGH haftet auf Schadensersatz – gleich aus welchem Rechtsgrund - nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet AGH nur 

  1. a) für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
  2. b) für Schäden aus der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Verpflichtung, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertraut und vertrauen darf); in diesem Fall ist die Haftung jedoch auf den Ersatz des vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schadens begrenzt.

(2) In den Grenzen nach Absatz 1 haftet AGH nicht für Daten- und Programmverluste. Die Haftung für Datenverlust wird der Höhe nach auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien eingetreten wäre. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt ebenso stets unberührt wie die für die Übernahme einer Garantie. 

(3) Dem Kunden ist bewusst, dass Drittanbieter wie Facebook oder Google nach ihren Richtlinien jederzeit dazu berechtigt sind, einzelne Werbekampagnen aus ihren Angeboten zu löschen / zu entfernen. Für eine solche Vorgehensweise haftet AGH nicht. 

  • 12Datenschutz und Datensicherheit

(1) Der Kunde versichert, bei der Weitergabe personenbezogener Daten an AGH die Vorschriften der Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) einzuhalten.  

(2) Der Kunde stellt AGH von der Haftung wegen Verstößen gegen die DS-GVO und das BDSG im Rahmen des Vollzugs des Hauptvertrags frei, es sei denn, AGH hat diese Verstöße zu verantworten. 

  • 13Schlussbestimmungen

(1) Abweichungen von diesen AGB sind nur wirksam, wenn sie schriftlich vereinbart wurden. Im Einzelfall getroffene, individuelle Vereinbarungen mit dem Kunden einschließlich Nebenabreden, Ergänzungen und Änderungen) haben in jedem Fall Vorrang vor diesen AGB. Für den Inhalt derartiger Vereinbarungen ist ein schriftlicher Vertrag bzw. die schriftliche Bestätigung von AGH maßgebend. 

(2) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Erfüllungsort ist der Sitz von AGH. Ausschließlicher kaufmännischer Gerichtsstand ist der Sitz von AGH. 

AGB Stand: 30.04.2019 ©